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Warum es sich lohnt,
Freizeit zu planen

von Hannes Spengler

29.08.2019

Endlich Freizeit… wer von uns sehnt sich nicht nach ein wenig Freizeit?

Sei es am Ende einer erfolgreichen Arbeitswoche, eines lang ersehnten Projektabschlusses oder einer absolvierten Prüfungsphase. Doch wenn es soweit ist und wir unserer neugewonnenen Freizeit Auge in Auge gegenüberstehen, passiert etwas Ungeahntes – wir sind plötzlich gestresst. Eigentlich ganz schön paradox. Sollten wir nicht gerade jetzt entspannen, die Akkus aufladen und uns fallen lassen? Vielleicht lohnt es sich, dass wir uns an dieser Stelle doch noch einmal der Definition des Freizeitbegriffes widmen. Laut Duden beschreibt dieser nämlich freie Zeit ohne besondere Verpflichtungen, für Hobbys und Erholung oder – etwas altmodisch formuliert – für Muße stunden. Doch wie kann freie Zeit bzw. Muße zu Stress führen? Der Grund dafür ist vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich, doch Freizeit funktioniert nur, wenn sie geplant ist. Für richtiges Wohlwollen sorgt dieser Gedanke sicherlicherst einmal nicht. Doch sehen wir es mal so: Freizeit zu planen heißt nicht gleich sich einzuschränken und Elemente wie das Tagträumen oder Pflegen des hauseigenen Gartens auszuschließen. Es bedeutet lediglich sich dieser Elemente bewusst zu sein und zeitlich vorzuplanen, sodass keine Zwischenzeiten entstehen.

Denn genau diese Zwischenzeiten verursachen den besagten Stress. In ihnen geht sprichwörtlich freie Zeit verloren, da wir damit beschäftigt sind, darüber nachzudenken, wie wir unsere Freizeit nutzen können. Je länger wir dabei denken, desto mehr Zeit geht uns verloren, desto größer wird folgerichtig der Druck und desto mehr sind wir geneigt Kompromisse einzugehen, inwiefern wir unsere verbleibende freie Zeit bestmöglich nutzen können.

Fünf Punkte, die Dir bei Deiner zukünftigen Planung helfen:

1. Was bedeutet freie Zeit für mich? (Socializing / Gartenarbeit…)

2. Wie viel freie Zeit steht mir wann zur Verfügung? ( Einbezug Jahreszeiten)

3. Was hat für mich in meiner freien Zeit Priorität? (Ranking der Möglichkeiten)

4. Wen oder Was möchte ich in meiner freien Zeit einbeziehen? (Planungsumfang)

5. Welches Ziel verfolge ich mit meiner Freizeit? (Ruhe / Entlastung / Veränderung…)

// Impuls von Hannes