Retinol – Warum du diesen Anti-Aging Wirkstoff unbedingt benutzen solltest

Retinol – Warum du diesen Anti-Aging Wirkstoff unbedingt benutzen solltest

Retinol ist einer der beliebtesten Anti-Aging-Wirkstoffe und ein wahrer Allrounder! Es glättet deine Haut, gleicht den Hautton aus, wirkt gegen Unreinheiten und sorgt für einen frischen Glow! In diesem Blogpost erfährst du alles, was du über Retinol wissen musst.

Was ist Retinol und welche Wirkung hat es?

Retinol (Vitamin A) ist einer der am besten erforschten frei verkäuflichen Anti-Aging-Wirkstoffe. Es wirkt zellkommunikativ, das heißt es stimuliert sowohl die Zellerneuerung als auch die Kollagenproduktion. Bestehende Falten und feine Linien werden sichtbar gemildert. Gleichzeitig minimiert Retinol lichtbedingte Hautschäden wie Pigmentflecken (Altersflecken) und schafft auch bei Pickeln und Akne Abhilfe. Bei regelmäßiger Anwendung sieht die Haut frischer aus und erhält einen wunderschönen Glow. Ob in der Gesichtscreme oder im Serum – Retinol ist ein echter Power-Wirkstoff, von dem alle Hauttypen profitieren können.

Wann und wie du Retinol richtig anwendest

Uns erreichen viele Fragen dazu, wie und wann man Retinol richtig anwendet. Wir empfehlen dir, 1-2x die Woche abends mit einer erbsengroßen Menge unseres Retinol Serums zu starten und zu schauen, wie deine Haut reagiert. Wenn sie keine Irritationen zeigt, kannst du die Häufigkeit langsam bis zu einem täglichen Gebrauch steigern. Wir empfehlen außerdem, Retinol in die Abendroutine zu integrieren, damit der Wirkstoff gut über Nacht arbeiten kann.

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Wichtig: Immer an den LSF denken!

Retinol macht die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenlicht. Daher solltest du bei Anwendung von Retinol jeden Tag einen hohen Sonnenschutz auftragen, mindestens LSF 30, besser LSF 50. Das gilt übrigens das ganze Jahr über, nicht nur im Sommer.

Welche Dosierung von Retinol ist die richtige?

Diese Frage bedarf eines kleinen Exkurses in die Welt der Retinol-Formen. Die Dosierung hängt nämlich stark davon ab, welche Form des Retinols du benutzt. Die verschiedenen Vitamin A Formen werden auch als Retinoide bezeichnet. In der Haut werden diese Retinoide zu Retinsäure umgewandelt. Je mehr Schritte dazu benötigt werden, desto milder für die Haut, desto schwächer allerdings die Wirkung. Das Spektrum von mild und weniger effektiv bis zu sehr effektiv, aber sehr reizend sieht etwa so aus: Retinol-Ester – Retinol – Retinal – Retinsäure. Während Retinol-Ester sehr schonend zur Haut, dabei aber weniger effektiv sind, ist z.B. reine Retinsäure hocheffektiv, kann die Haut aber auch extrem reizen. Daher ist reine Retinsäure verschreibungspflichtig und wird nur zur Behandlung von schwerer Akne eingesetzt.

Für den täglichen Gebrauch ist Retinol ideal, denn es ist schonend zur Haut bei gleichzeitig sichtbarer Wirksamkeit. In unserem DAYTOX setzen wir eine Konzentration von 0,3 % reinem, verkapselten Retinol ein. Dies ist eine Konzentration, die schon bei einer Anwendung 1-2x die Woche gute Ergebnisse erzielt und ideal sowohl für Retinol-Anfänger als auch Retinol-Profis ist! Denn indem du die Anwendung des Retinol Serums variierst (täglich oder 1-2x die Woche) kannst du deine gewünschten Effekte sehr gut selbst einstellen. Das Besondere an der Verkapselung ist, dass das reine Retinol – das sonst sehr instabil ist –  viel stabiler wird und weniger Irritationen verursacht, wenn es in die Haut transportiert wird.

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Wie wirkt Retinol mit anderen Wirkstoffen zusammen?

Retinol gehört zu den Antioxidantien, die häufig synergetisch wirken. Das heißt sie wirken im „Team“ besser. Bei der Gesichtspflege empfehlen wir also, nie nur einen Wirkstoff zu verwenden, sondern auf eine gut abgestimmte Mischung zu setzen. Deshalb enthalten unsere Produkte auch immer mehrere Wirkstoffe, die sich gegenseitig gut ergänzen, im Falle des Retinol Serums z.B. Mikroalgenextrakt und Aloe Vera.

Kann man Retinol mit Vitamin C und AHA/BHA Säuren kombinieren?

Über Retinol hört und liest man immer wieder, dass es nicht gemeinsam mit Vitamin C oder auch AHA und BHA-Säuren(z.B. Salicylsäure) angewendet werden darf. Dies trifft so allerdings nicht zu, denn diese Annahme beruht auf einem Missverständnis, das bis heute immer wieder weitergegeben wird. Und zwar wird angenommen, dass Vitamin C und AHA/BHA den pH-Wert der Haut senken. Das Retinol könne seine Wirkung in diesem sauren Mileu nicht voll entfalten. Dabei berufen sich Experten meist auf eine einzige (!) Studie aus den 1990er Jahren, die allerdings missverständlich formuliert ist. Weitere Studien und Belege für diese These gibt es bis heute nicht. Stattdessen wissen wir, dass die Haut von Natur aus einen recht sauren pH-Wert hat und Retinol sehr gut in einem sauren Milieu wirken kann. Der Kombination dieser Wirkstoffe steht also nichts im Wege. Neuere Studien deuten sogar darauf hin, dass Vitamin C und Retinol sich gegenseitig positiv beeinflussen.

Aber: Hast du sehr empfindliche Haut und reagierst auf Retinol, AHA oder BHA-Säuren sowieso mit Rötungen, Trockenheit oder Hautirritationen, empfehlen wir, diese Wirkstoffe nicht gemeinsam anzuwenden. In diesem Fall raten wir, die Anwendung der einzelnen Wirkstoffe etwas zu pausieren, bis sich deine Haut wieder beruhigt hat. Taste dich langsam heran und finde heraus, was für deine Haut am besten passt.

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Retinol bei sensibler Haut und in der Schwangerschaft

Retinol ist prinzipiell gut verträglich und für alle Hauttypen geeignet. Unser Retinol Serum wurde z.B. auch an sensibler Haut getestet und dabei als sicher und verträglich eingestuft.

Natürlich kann es trotzdem passieren, dass deine Haut Retinol nicht so gut verträgt und mit Irritationen oder Rötungen reagiert. Das kann z.B. bei Rosacea oder Neurodermitis der Fall sein. Taste dich in diesem Fall langsam heran, indem du Retinol einmalig anwendest und dann 1-2 Tage abwartest, wie deine Haut reagiert. Eventuell ist eine Anwendung 1x die Woche für dich ideal. In der Schwangerschaft und in der Stillzeit solltest du allerdings ganz auf Retinol verzichten.

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